Freizeit und Ausflugstipps im Traisental

 

 

Eislaufplatz Herzogenburg
Augustiner  Chorherrenstift

 

Pfarrkirche St. Andrä   Schloss Heiligenkreuz 
Weinbaumuseum Hametner Bauernmuseum Schloss Walpersdorf
NÖ Bildstockweg Urzeitmuseum  Landwirtschaftsmuseum 

 




Pfarrkirche St. Andrä an der Traisen

Kurzbeschreibung:
Erbaut 1725 bis 1729 im Barockstil. Hochaltar und Freskenschmuck von Paul Troger. Das ehemalige Stiftsgebäude ist heute ein Geriatriezentrum der Stadt Wien.

Information:
Tel.: 02782/831 13 (Pfarrbüro des Stiftes Herzogenburg, Mo bis Fr: 08.00 bis 12.00h)

In der Gegend, wo heute der Ort St. Andrä liegt, standen im 12. Jhdt. bereits zwei Kapellen, von denen die eine dem Apostel Andreas geweiht war. Urkundlich erwähnt wird St. Andrä zum ersten Mal in einer Göttweiger Urkunde, die vor 1091 datiert ist.

Die Kapelle gehörte der Familie der Edlen von Traisen oder Traisma genannt. Diese Adelsfamilie genoss Reichsfreiheit und folgte als erstes und ältestes Edelgeschlecht im Range unmittelbar nach den Grafen. Bis ins hohe Mittelalter war es Brauch, dass Adelsgeschlechter sich nach Orten oder Flüssen nannten, wo sie ihren Hauptsitz hatten. In diesem Fall war es die Traisen, die damals zweifellos strategische Bedeutung besaß, sodass man dort einen Herrensitz mit Kapelle errichtete. Nach dem Seckauer Toten- und Verbrüderungsbuch ist der Stammvater ein gewisser ARIBO aus der Gegend Feistritz-Seckau, dessen Enkel Aribo II. bereits an der Traisen Güter erworben hatte. Wir finden ihn 1074 als Zeuge auf einer Schenkungsurkunde Markgraf Ernst an das Stift Melk.
Dessen Sohn Hardnid heiratete Gertrud und hatte 5 Söhne: Meginhard, Adalram, Walther, Ernst und Hartwich.
Im Stiftsbrief für Klosterneuburg von Markgraf Leopold III. de. Heiligen (1136) sind alle übrigen Brüder als Zeugen genannt.

In der ersten Hälfte des 12. Jhdt. dehnte sich der Besitz dieses Hauses bereits vom unteren Traisental aufwärts über den Wienerwald in das Flussgebiet der Schwarza und der Piesting bis in das Mur- und Feistritzgebiet aus.

Zwischen 1120 und 1147 erscheint der Edle Walther, dessen Wohnsitz bei der Kapelle zu St. Andrä an der Traisen war, in mehr als zwei Duzend Urkunden als Zeuge. Sein Nahverhältnis zu Kirchen und Klöstern, insbesondere zu Göttweig, findet seinen Niederschlag in zahlreichen Zeugnissen. Auch auf einer Urkunde des Stiftes Herzogenburg finden wir seinen Namen: Waltherus de Treisema.
Der ehe- und kinderlos verstorbene Walther hatte in seinem Testament - es gilt heute leider als verloren - der Kapelle zum HL. Andreas sein gesamtes Eigen und seine Hörigen (ausgenommen Weniges zugunsten seiner Verwandten Hazecha, einer Tochter seines Bruders Hartwich von Reidling) vermacht. Ferner bestimmte er, dass hier ein Kloster gebaut und ein Propst des Ordens vom HL. Augustinus eingesetzt werden sollte. Bevor er seinen Willen in die Tat umsetzen konnte, verstarb er.
Walther wird als fleißiger und tugendsamer Mann, der auch gegen Arme und Bedürftige freigiebig und ungemein gütig war, bezeichnet.

Zum Testamentsvollstrecker wurde Otto von Rechberg, der aus einem vornehmen und begüterten Geschlechte stammte, bestimmt. In der Absicht des Verstorbenen wandte sich Otto an den Bischof von Passau, Konrad, Sohn des Markgrafen Leopold III. Er sollte den letzten Willen verwirklichen. doch Bischof Konrad zögerte. Sein Plan bestand nämlich darin, das in St. Georgen liegende Stift der Augustiner Chorherren nach St. Andrä zu übersiedeln und beide Stifte zu vereinen. St. Georgen lag nämlich in einem sumpfigen und dem Wohlbefinden abträglichen Gebiet an der Mündung der Traisen in die Donau und außerdem war die Bestiftung nicht allzu reichlich und die Versorgung der Brüder gefährdet.

Bischof Konrad beurkundete auf einer Zusammenkunft mit Erzbischof Eberhart I. von Salzburg und Bischof Roman von Gurk 1150 den Entschluss, das Kloster aus den oben erwähnten Gründen mit St. Andrä zu vereinen und die Kanoniker von St. Georgen nach St. Andrä umzusiedeln und die Besitzungen beider Stiftungen unter den Schutz der Apostel Petrus und Paulus zu stellen.

Dieser bischöfliche Wunsch wurde jedoch nicht ausgeführt. Woran der Plan scheiterte, wird nirgends beschrieben. Wahrscheinlich kam die Vereinigung auch deswegen nicht zustande, da die Herren von Rechberg und Lengenbach nicht damit einverstanden waren. Außerdem sahen sie in diesem Plan den Willen des Stifters nicht erfüllt und gaben die Ländereien nicht heraus. Während dieser Zeit kam Otto natürlich in den Genuss der Güter, was ihn ebenfalls nicht zu besonderer Eile veranlasste.

Noch einmal versuchten die Chorherren von St. Georgen und der Passauer Bischof die ersehnte Vereinigung herbeizuführen. Zu diesem Zwecke legte man Papst Alexander III. die Urkunde des verstorbenen Bischofs Konrad von 1150 und die zu diesem Zwecke gefälschte Urkunde vor. Der Papst bestätigte beide Dokumente, ließ Otto durch den Passauer Bischof ermahnen, sich nicht länger gegen die Vereinigung der beiden Klöster zu wehren und verbot ihm unter Androhung der Exkommunikation, die Gerichtsbarkeit über St. Andrä auszuüben. Die Entscheidung darüber stehe nur dem Propst und dem Konvent zu.

Enttäuscht von dieser Entscheidung und misstrauisch der Haltung des Bischofs und der St. Georgener gegenüber, unternahm er einen letzten Rettungsversuch. Da er die Bischöfe von Passau als seine Gegner betrachtete, wandte Otto sich selbst an Rom, wo Papst Lucius III. seit 1181 amtierte. Er erbat sich für das Kloster At. Andrä den päpstlichen Schutz; dieses Privileg wurde ihm 1185 erteilt.

Im Verlauf der bewegten Geschichte des Stiftes St. Andrä zeigte sich, dass die Bestiftung des Klosters zwar nicht übermäßig groß war, aber bei sorgfältiger Verwaltung, solider Bewirtschaftung und durchschnittlicher Ernte ein sicheres Auskommen für die kleine Klostergemeinschaft gewährleistet war.

Mehr als 600 Jahre bewegte Geschichte sollte dieses Kloster überdauern, in einem steten Auf und Ab, öfter als einmal dem sicheren Untergang nahe. SEMPER REVISCERE AB NUMQUAM DEFICERE - niemals aufgeben, immer neu beginnen. Bezeichnender könnte kaum ein anderer Leitspruch die Geschichte dieses Klosters und seiner Konventualen ausdrücken.

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Weinbaumuseum in der Ahrenberger Kellergasse
 

Beschreibung:
Weinbaumuseum und Jausenstation der Familie Franz und Michaela Zwick.

Besichtigen, rasten, essen, Weine verkosten in der Ahrenberger Kellergasse in Reidling.
Die Ahrenberger Kellergasse mit 64 Weinkellern. Hier finden Sie auch ein privates Weinbaumuseum mit einem 300 Jahre alten Weinkeller mit Vinothek.
So können Sie das Weinbaumuseum der Familie Zwick erreichen:

Über den Franz Schubert-Radweg in die gemütliche Ahrenberger Kellergasse zum Weinbaumuseum der Familie Zwick. Wenn Sie beim Yachthafen recht nach Traismauer abzweigen und entlang dem Franz Schubert-Radweg radeln, gelangen Sie in die wunderschöne Ahrenberger Kellergasse (keine Steigung) mit 65 Weinkellern.
Hier finden Sie auch ein privates Weinbaumuseum mit einem 300 Jahre alten Weinkeller und einer kleinen Vinothek.


Öffnungszeiten:
Das Museum ist von Mai bis August von Montag bis Samstag von 10.00 bis 15.00 Uhr geöffnet.
Gegen telefonische Voranmeldung ist ein Besuch des Museums jederzeit möglich.

Anschrift:

Winzerhof
Franz und Michaela Zwick
Ahrenberger Kellergasse
3454 Reidling
Tel.: 02276/23 78
Mobil: 0664/97 94 770



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NÖ. Bildstockweg

 

Bildstöcke und Marterl

Der NÖ. Bildstockweg ist ein Wander- und Radwanderweg, der die steinernen Zeugen der Vergangenheit für die Besucher der Gemeinde Inzersdorf-Getzersdorf wieder lebendig macht. Der Wanderweg wurde im Jahr 1988 eröffnet und 1997 neu beschildert. 13 km langer Rundwanderweg mit 21 Bildstöcken, Statuen und Kreuzen

Information: Gemeindeamt Inzersdorf-Getzersdorf Tel.: 02782/831 66

E-Mail.: gemeinde@inzersdorf-getzersdorf 
Internet: www.inzersdorf-getzersdorf.at

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1. Tabernitius-Breitpfeiler (nicht direkt am Wanderweg)
Der große Breitpfeiler ist dem Pfarrer von Inzersdorf, Joachim Tabernitius, geweiht. In einer religiös zerrissenen Zeit, knapp vor Ausbruch des 30-jährigen Krieges, verfocht Pfarrer Tabernitius gegen die Zeitströmung unbeirrt seinen katholischen Glauben. Er wurde von lutherischen Hauern erschlagen. Seine scheidende Seele soll als hellglänzende Kugel gegen den Himmelgefahren sein. Sein Körper gab angeblich nach 14-tägiger Aufbahrung keinen Verwesungsgeruch von sich. Seine Grabstätte befindet sich im Benediktinerkloster Klein Mariazell. Zum Andenken wurde 1752 das kappellenartige Flurdenkmal errichtet.

2. Ederdinger Kreuz (rd. 600 m abseits)
Das Kreuz ist ein typisches Grenz- und Scheidewegkreuz. Es kennzeichnet die Katastalgemeindegrenze zwischen Ederding und Walpersdorf.

3. Rotes Kreuz (rd. 400 m abseits)
An dieser Stelle soll ein Fleischhauer überfallen worden sein. Er konnte den Räubern aber entkommen und sich in einem Feld verstecken.
Zum Dank ließ er ein Holzkreuz aufstellen. Im ersten Weltkrieg wurde das bereits verfallene Kreuz von russischen Gefangenen als Brennholz verwendet. Herr Brandl aus Walpersdorf ließ ein Kunststeinkreuz mit einem rot aufgelegten Marmorkreuz errichten.

4. Annakreuz
An der Stelle des Kreuzes stand eine Buche. Als der Graf von Walpersdorf vorbeiritt, schlug in den Baum der Blitz ein und verschonte so den Grafen. Der Haushofmeister Ludwig Kowelsky, von der Gräfin Severin Colloredo-Wallsee, errichtete 1868 zum Dank das Kreuz.
Die Nischen enthalten Bilder auf Kupferblech mit den Heiligen: Anna, Maria, Leopold von Österreich, Stephan von Ungarn und Ludwig.

5. Brandlkreuz
Im ersten Weltkrieg starben in Walpersdorf mehrere Personen an Blutvergiftung. Herr Brandl legte bei einem Baum mit einem Heiligenbild ein Gelübde ab. Er überlebte die Krankheit und stellt im Jahr 1918 zum Dank das Kreuz auf.

6. Schoderböckkreuz
Am 21. April 1875 starb Leopold Schoderböck im 18. Lebensjahr vom Schlag getroffen, während der Arbeit in den Weinbergen. 1876 wurde das Marterl von Dechant Lechner eingeweiht. Das Hauptbild stellt die Dreifaltigkeit von Karnabrunn und darunter Jesus im Ölberggarten dar. Es scheint auch der Verstorbene auf, womit das Anliegen um Aufnahme in die ewige Seligkeit sichtbar gemacht wird.

7. Johannes Nepomuk
Johannes Nepomuk war der Beichtvater der Königin von Böhmen. Er weigerte sich, König Wenzel von Böhmen das Beichtgeheimnis preiszugeben. Daraufhin ließ ihn der König einkerkern, foltern und schließlich in der Moldau ertränken. 1729 wurde Johannes Nepomuk heilig gesprochen. Die fromme Schlossherrin, Fürstin Maria Antonia Montecuccoli, ließ die steinerne Figur nahe der Brücke des Wassergrabens errichten.

8. Pranger
Einer Sage nach stand der Pranger früher in Inzersdorf. Einem Fürst von Walpersdorf gelang es angeblich, mit List diese Prangersäule mitsamt der damit verbundenen Gerichtsbarkeit an sich zu reißen: Er versprach der Gemeinde den Wald oberhalb des Dorfes, wenn man ihm dafür das überlasse, was er mit sechs Pferden wegführen könne. Die Inzersdorfer waren sich keiner so teuren Fuhre bewusst, die dem Wert des Waldes gleichkommen könnte und gaben gerne die Zustimmung zu dem rätselhaften Tausch.
Den geschichtlichen Tatsachen aber entspricht, dass Kaiser Rudolf II. im Jahr 1578 Helmhart Jörger die Landesgerichtsbarkeit für Walpersdorf verlieh.

9. Breitpfeiler beim Bandlkeller
Dieses Denkmal mit einem Eisenkreuz und Herz-Marienbildern in der Nische, erinnert an ein Unglück mit einem Pferdefuhrwerk.

10. Pestkreuz
Graf Georg Ludwig von Sinzendorf aus Walpersdorf ließ nach der Pestzeit im Jahr 1679 dieses Kreuz errichten. Am Pfeilerschaft sind die Marterwerkzeuge "Arma Christi" dargestellt, darüber die Kreuzigungsgruppe mit Maria, Maria Magdalena und Johannes dem Evangelisten gemalt. Die Blechbilder enthalten die Heiligen Florian, Leopold und Georg. Im Jahr 1956 wurde das Kreuz von einem Leichenauto umgestossen.

11. Damböckkreuz
In erster Linie ist diese Säule als Lichtsäule, etwas für Pesttote, anzusehen. In der Nische des Marterls brannte in den Wintermonaten Licht, das auch der Orientierung diente. Eine Nische zeigt nach Inzersdorf und eine nach Walpersdorf.

12. Stockerkreuz (rd. 350 m abseits)
Wegscheiden und Wegkreuze galten schon bei den Römern als heilig. Im späteren Volksglauben gelten Kreuzungspunkte als Versammlungsort von Hexen oder als stellen, an denen man mit dem Teufel verkehren konnte.

13. Marienbildstock
Betonnachbildung eines Holzbildstockes. Der Bildstock wurde im Jahr 1964 von Herrn Lechner und Herrn Höblinger in Beton gegossen und aufgestellt.

14. Rampelkreuz
Wegkreuz in der Feldried "Rampel" zwischen Kuffern, Anzenberg und Inzersdorf. In den Nischen findet man die Bilder Maria mit Kind und Margareta Maria Alacouque, der Begründerin der Herz-Jesu-Verehrung.

15. Abgebrochenes Kreuz (rd. 400 m abseits)
Das "abgebrochene Kreuz" gilt als Fronkreuz und Markierung alter Herrschaftsgrenzen zwischen Theyern und Getzersdorf. Es lag lange Zeit abgebrochen am Boden, bis es von der Reichersdorfer Feuerwehr wieder aufgestellt wurde. Zur Verehrung Mariens ist das Kreuz auch mit einem Bild, Maria mit Kind, geschmückt.

16. Schmiedkreuz
Es soll nach einem heftigen Gewitterregen ein Mann von Wassermassen aus dem Gießgraben erfasst und bis zur Stelle des Schmiedkreuzes mitgerissen worden sein. Zum Dank seiner Rettung ließ er dieses Kreuz aufstellen. Der Name leitete sich von der in der Nähe befindlichen Schmiede ab. Das Flurdenkmal wurde zu Ehren der Mutter Gottes errichtet.

17. Türkenkreuz
Das Kreuz erinnert an die furchtbaren Türkenkriege und Raubzüge durch unsere Heimat. Kaum eine Familie blieb von Raub und Tod verschont. Das Schloss Walpersdorf blieb dank seiner Befestigung unversehrt. Der 1687 errichtete Pfeiler enthielt früher vermutlich Statuen in seinen Nischen. Die Renovierung des Bildstockes erfolgte im Jahr 1983 aus Einnahmen des Theaterstückes "Bastian", das von den Türkenkriegen 1683 handelt.

18. Bäckerkreuz
In den Nischen des Pfeilers befinden sich drei Bilder: Maria von der Immerwährenden Hilfe, die Mutter Gottes mit dem Stern auf der linken Schulter als Zeichen ihrer Beziehung zum Messias und der heilige Josef mit dem Kind. Die Form des Pfeilers deutet auf ein Pestkreuz hin. Die Bäume wurden 1987 von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gepflanzt.

19. Bildstock-Sportplatz-Getzersdorf
Der Bildstock kennzeichnet eine Weggabelung beim Hintausweg.

20. Halterkreuz
Einer Sage nach soll im Jahr 1410 die Pest gewütet haben, wobei von der Bevölkerung des Ortes nur vier Männer die Seuche überlebten. Die Schuld am Unheil gab man dem am Leben gebliebenen Halterknecht, da er die Toten mit dem Gesicht nach unten begraben hatte. Er wurde in den Kerker geworfen. Eine andere Sage besagt, dass der Halter in die eiserne Kuh (in der Volksschule Getzersdorf ausgestellt) gelegt und so aus dem Ort vertrieben worden sein soll. An der Stelle des Kreuzes dürfte er dann infolge des Marterwerkzeuges verstorben sein.

21. Johannes Nepomuk
Die hochwasserführende Traisen richtete öfters Schäden an. Der Heilige wird nicht nur gegen Wassergefahren angerufen, sondern auch um befruchtenden Regen, der vor allem um die Zeit des Festtages dieses Märtyrers (16. Mai) besonders wichtig ist. Im zweiten Weltkrieg wollten russische Soldaten den steinernen Heiligen zerstören, was ihnen jedoch nicht gelang. Bei der Instandsetzung bekam er dann eine Märtyrerpalme aus Blech in die Hand, sodass er in der linken Hand einen steinernen und in der rechten Hand einen eisernen Palmzweig hält. sicher eine Kuriosität in Österreich.

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Hametner Bauernmuseum

Beschreibung:
Die Familie Sonnleitner zeigt in ihrem völlig renovierten 150 Jahre alten Hof, in über 20 Räumlichkeiten, 200 Jahre Bauergeschichte. Bilder und Dokumente belegen in einer Sonderschau die Entwicklung der Landwirtschaft. Gezeigt werden auch in vielen anderen Räumen landwirtschaftliche Geräte und Maschinen. Im alten gewölbten Kuhstall gibt es eine Ausstellung über die kanadische Landwirtschaft (Traktore, Geräte, Farmerstube usw.). In den Sommermonaten werden wunderschöne Konzerte und Vernissagen veranstaltet.

Öffnungszeiten:
Das Museum ist von Mai bis Oktober jeden Sonn- und Feiertag ab 14.00 Uhr und ganzjährig auch gegen Voranmeldung jederzeit geöffnet.

Eintrittspreise:

Erwachsene: € 4,-
Kinder von 6 bis 15 Jahre € 1,50
Studenten € 1,50
Präsenzdiener € 1,50
Senioren € 2,50
Gruppen ab 20 Personen € 2,50

Anschrift:

Josef Sonnleitner, 
Unter Hameten 1,
3454 Reidling, 
Tel. & Fax: 02782/854 50

 

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Urzeitmuseum in Nußdorf ob der Traisen
 

Beschreibung:
Das Urzeitmuseum befindet sich im Schlosskellergebäude von Nußdorf ob der Traisen.
Besichtigung des ältesten Weinkernfundes; Geschichte des Weinbaus von der Urzeit bis ins Mittelalter; Sonderausstellung "Weinbau" und Urzeitfunde aus 30 Jahrtausenden


Weitere Ausflugsziele in der Nähe:


Öffnungszeiten:
April bis Ende Oktober,
von MO- DO 9-17 Uhr Eintrittskarten im Gemeindeamt erhältlich
von FR - SO 9-17 Uhr Eintrittskarten direkt im Museum
Führungen sind nach Anmeldung ganzjährig möglich

Anschrift:

Urzeitmuseum Nußdorf/Traisen
Nußdorf Nr. 15a 
3133  Nußdorf ob der Traisen
Tel.: 02783/74 65
Tel.: 02783/84 02 (Gemeinde)
E-Mail: gemeinde@nussdorf-traisen.gv.at

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Schloss Heiligenkreuz in Gutenbrunn

Kurzbeschreibung:
1738 gegründeter, spätbarocker Bau mit deutlicher Rokokoausprägung, Fresken von Paul Troger, Bemerkenswertes Stiegenhaus. Spätbarockschloss unter Einbeziehung der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt von Johann Ohmeyer erbaut.

Information:
In den Sommermonaten (Juni, Juni, August) finden Sonntagsmatineen mit bekannten Künstlern statt. Geöffnet von 1. April bis 31. Oktober von 10 bis 17 Uhr (außer Montag), Tel.: 02782/840 97, Fax: 02782/840 97-4,
Mobil: 0676/735 38 83, E-Mail: anne-marie.figdor@gmx.at

Das Schloss Heiligenkreuz - Gutenbrunn, beherbergte von 1964 bis 2001 das NÖ. Barockmuseum. Das Schloss bietet nach wie vor einen besonders reizvollen Rahmen für eine Zusammenschau barocker Kunst. Das Spätbarockschloss wurde unter Einbeziehung der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt von Johann Ohmeyer erbaut. Das glanzvoll stuckierte Stiegenhaus, das Paul Troger-Fresko in der ehemaligen Schlosskapelle, sowie die Kuppelfresken und das Altarbild von Franz Maulbertsch in der Kirche sollen hier besonders hervorgehoben werden.

In den folgenden Räumen findet der Kunstinteressierte Gemälde u. a. von Rottmayer, Maulbertsch, Kremser Schmidt, Solimena und Altomonte. Entwürfe, Skizzen und Radierungen, dazu eine eigenen Abteilung für Landschaftsdarstellung, sowie Bildhauerarbeiten in Stein und Holz ergänzen die Ausstellung.

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Renaissanceschloss Walpersdorf

Beschreibung:
Das Renaissanceschloss Walpersdorf gilt als das schönste Schloss im Traisental. Drei Trakte um den Innenhof entstanden bereits vor 1571, Helmhardt Jörger, der 1576 die Herrschaft erwarb, ließ das 3geschoßige Renaissance-Geviert vollenden, die Hauptfassade mit den beiden Türmen erbauen und den außerhalb gelegenen Prangerhof mit 4 Toren und einem starken Turm abschließen. Süd- und Nordflügel im Ehrenhof kamen erst nach 1669 dazu: Hier ließ Georg Ludwig Sintzendorf eine Seiden-Manufaktur errichten, die bis 1683 hauptsächlich Seidenstrümpfe erzeugte.

Pranger Walpersdorf:
Prangerritter mit Wappen der Freiherrn von Jörger mit Schild. Errichtet um 1580.

Turnierhof Walpersdorf:
Ein 8 Joch großer ummauerter Rechteckhof östlich des Schlosses mit vier fünfeckigen Mauertürmen mit venezianischen Kaminaufbauten. Entstanden in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im 17. Jahrhundert wurde der Hof als Fasanerie genutzt.

Information:
Information & Anmeldung:
Gemeindeamt Inzersdorf-Getzersdorf, Tel.: 02782/831 66 oder Tel.: 02782/840 83
 

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Landwirtschaftsmuseum mit Oldtimerausstellung
 in Weißenkirchen/Perschling

Beschreibung:
Auf über 1.500 m² Ausstellungsfläche präsentiert sich die wohl umfangreichste Sammlung landwirtschaftlicher Geräte, Technik und Arbeits- und Wohnkultur (neu eröffnete bäuerliche Wohnstube).
Viele Ausstellungsstücke sind noch betriebsbereit. Folgende Vorführungen unseres "Lebenden Museums" können Sie erleben.

Neben Einzelbesichtigungen werden selbstverständlich auch Gruppenführungen angeboten. Reisegruppen sind jederzeit herzlich willkommen.
Busparkplätze sind vorhanden.
Nach dem Besuch des Museums lädt die Familie Buchinger gerne ihre Gäste ins Leopold Figl-Stüberl ein, wo kleine Imbisse und/oder Kaffee und selbst gemachte Mehlspeisen zu einem gemütlichen Beisammensein verlocken. Bei Schönwetter steht einer Gartenjause nichts im Wege.

Weitere Ausflugsziele in der Nähe:

Öffnungszeiten:
Führungen nach telefonischer Voranmeldung jederzeit möglich.

Eintrittspreise:

Erwachsene: € 2,60
Kinder ab 10 Jahren € 1,-
Gruppen ab 10 Personen € 2,20
Schulgruppen auf Anfrage

Anschrift:

Josef und Brigitta Buchinger
Dorfstraße 24
3142 Perschling
Tel.: 02784/22 94
 

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